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Arntz, Ludwig
* 19. Juli 1855 in Köln
† 5. Mai 1941 in Köln
Architekt, Denkmalpfleger und Bauschriftsteller / 1873 Baupraktikum bei Architekt Hermann Otto Pflaume in Köln / 1874–1878 Studium an der Polytechnischen Schule in Hannover, Schüler von Conrad Wilhelm Hase / 1880–1883 Regierungsbauführer in Brandenburg an der Havel und in Gaarden bei Kiel / 1883 Studium in Wien bei Friedrich von Schmidt, gleichzeitig Mitarbeit in der Dombauhütte St. Stephan in Wien / 1884 Regierungsbaumeister / 1885 Studienreise nach Belgien / um 1885–1886 Regierungsbaumeister (Land-Baumeister) in Berlin / 1887 Studienreise nach Italien / 1887–1889 ausführender Architekt des Festspielhauses in Worms / 1891–1892 in Magdeburg tätig / 1893 Regierungsbauinspektor (Land-Bauinspektor) / 1895 Landbauinspektor in Berlin / 1895 Versetzung nach Bonn zur Ausarbeitung eines Entwurfes zur Restaurierung der ehem. Stiftskirche in Schwarzrheindorf 1895–1902 Dombaumeister am Straßburger Münster / 1900 Studienreise in die Schweiz / 1901 Studienreise in die Niederlande / 1902 Entlassung aus dem Staatsdienst / ab 1902 freischaffender Architekt, zuerst in Schwarzrheindorf, dann in Köln
Mitgliedschaften: 1883 Mitglied der Dombauhütte St. Stephan in Wien

Ludwig Arntz unterstützte viele denkmalpflegerische Baumaßnahmen anderer Architekten in der Rheinprovinz durch fachliche Ratschläge und Hinweise. Zudem veröffentlichte er mehr als 100 Schriften zur Bau- und Denkmalpflege und war an der Veröffentlichung der Kunstdenkmäler der Rheinprovinz beteiligt. Bedeutend sind seine vielen Baubestandserfassungen und (über 100?) Zeichnungen und Skizzen von frühen historischen Bauzuständen, die sonst nirgends dokumentiert wurden, bevor sie verloren gingen.

Werke (soweit bekannt):

Literatur:

Fachzeitschriften:

Quellen:

Bildhinweis:

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