Architekten und Künstler mit direktem Bezug zu
Conrad Wilhelm Hase (1818–1902)
Cuno, Hellmuth
* 17. August 1867 in Xanten
† unbekannt
Architekt / Sohn von Postbaurat Carl Cuno in Frankfurt am Main / Studium an der Technischen Hochschule
in Berlin / 1889–1892 Studium an der Technischen Hochschule in Hannover, Schüler von Conrad Wilhelm Hase /
tätig in Konstantinopel bei der anatolischen Eisenbahn / später Architekt in Frankfurt am Main bei der
Philipp Holzmann AG, zeitweise Mitglied im Vorstand und Aufsichtsrat
Mitgliedschaften: ab 1891 Mitglied der »Bauhütte zum weißen Blatt« in Hannover
Werke (soweit bekannt):
- 1904 Frankfurt am Main: Synagoge
- Wettbewerbsentwurf »Ruth« (kein Preis, aber Ankauf)
- Ausführung: noch nicht erforscht
- 1906–1908 Istanbul-Haydarpasa (Türkei): Bahnhof; erhalten
- in Zusammenarbeit mit Architekt Otto Ritter
- Geschenk Kaiser Wilhelm II. an Sultan Abdülhamid
- als Ausgangspunkt der anatolischen Eisenbahn und Fortsetzung der Bagdadbahn erbaut
Literatur:
- Mundhenke, Herbert: Die Matrikel der Höheren Gewerbeschule, der Polytechnischen Schule und der
Technischen Hochschule zu Hannover. Hildesheim 1988–1992 (3 Bände).
Matrikel 8974
- Zentralblatt der Bauverwaltung. 24. Jahrgang. 1904, Nr. 83, S. 520
(Wettbewerb für Vorentwürfe zu einer Synagoge in Frankfurt a. M.)
- Weyres, Willy und Mann, Albrecht: Handbuch zur rheinischen Baukunst des 19. Jahrhunderts : 1800 bis 1880.
Köln 1968
- Kokkelink, Günther und Lemke-Kokkelink, Monika: Baukunst in Norddeutschland : Architektur und Kunsthandwerk
der Hannoverschen Schule 1850–1900. Hannover 1998
- Pohl, Manfred: Philipp Holzmann : Geschichte eines Bauunternehmens 1849–1999. München 1999
- Deiss, Richard: Palast der tausend Winde und Stachelbeerbahnhof : Kleine Geschichten zu den 200 interessantesten
Bahnhöfen Europas. Norderstedt (Books on Demand) 2009, S. 115
Quellen:
- Archiv der Bauhütte Hannover (teilweise im Stadtarchiv Hannover / teilweise im Vereinshaus Hannover, Braunstraße 28)